|
Willkommen Aktuell |
Willkommen-Archiv
Evangelische Kirchengemeinde Weingarten |
|
|||
|
Erfolg Oft
und viel lachen, (Ralph Waldo Emerson)
Dass Sie Ihren Erfolg im obigen Sinne mehren können, sei es beruflich , sei es persönlich, das wünscht Ihnen Pfr.
Horst Gamerdinger |
|||||
|
******** *******
|
|||||
|
Fest
des Heiligen Geistes wird Pfingsten auch genannt. Apostelgeschichte 2 erzählt
von einem Ereignis, das die Jünger und die allerersten Anhänger der
christlichen Kirche erlebten. Von Gottes Geist wurden sie ergriffen. Sie
spürten, dass sie Mitglieder einer neuen großen Gemeinschaft
waren. Für
das, was da geschehen war, fehlten die Worte. Sprachbilder halfen beim
Weitererzählen: Was mit uns geschah war so gewaltig „wie ein Brausen
vom Himmel“ und wie „ein gewaltiger Wind, der das ganze Haus erfüllte.“ Pfr.
Horst Gamerdinger |
|||||
|
******** *******
|
|||||
Zum
Fest Christi Himmelfahrt
Vierzig
Tage nach Ostern und zehn Tage vor Pfingsten wird in den Kirchen Christi
Himmelfahrt gefeiert. Ein Feiertag, mit dem viele ein Problem haben.
Wahrscheinlich auch deshalb ist er zum „Vatertag“ umfunktioniert
worden. Unser modernes Weltbild und die biblische Vorstellungswelt treffen
hier hart aufeinander. Kommt
man mit Schulkindern über diesen Feiertag ins Gespräch, dann sind sie
sehr schnell bei Überlegungen anzutreffen, wie das mit Christi
Himmelfahrt „technisch“ gewesen sein könnte. Die
Entrückung Jesu in den Himmel – wobei „Himmel“ nicht in erster
Linie eine Ortsangabe, sondern Jesu Sein bei Gott zur Sprache bringt –
ist für Lukas, den Verfasser des gleichnamigen Evangeliums und der
Apostelgeschichte, von großer Bedeutung. Sie veranschaulicht mit dem Bild
der Wolke (Apostelgeschichte 1,9) Jesu Erhöhung zu Gott – und damit
beginnt die Himmel und Erde umspannende Gegenwart Christi. Für
den Glauben findet mit der Himmelfahrt Christi also keine Trennung statt,
sondern Jesus ist fortan auf andere Weise – als damals in Galiläa –
anwesend. Deshalb steht alle kommende Zeit unter der Verheißung des
auferstandenen Christus: „Siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der
Welt Ende.“ (Matthäus 28,20) Man
kann geradezu sagen: Jesu Himmelfahrt geht nicht zu den Sternen sondern in
die Zukunft. Ausblick, nicht „Aufblick“ ist angesagt. Pfarrer
E. Schulz |
|||||
|
******** *******
|
|||||
|
Christus
spricht: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! (Johannes
20, 29) „Morgen
wollen wir uns das Innere einer Zwiebel anschauen. Bringt eine Zwiebel und
ein Küchenmesser mit." Mit dieser Anweisung ihrer Lehrerin kommt
Lilly von der Schule nach Hause. „Wir sollen eine Zwiebel mit in die
Schule bringen“, berichtet sie ihrer Großmutter. „Unsere Lehrerin
will mit uns das Innere einer Zwiebel durchnehmen ..."
Lilly
nimmt die Zwiebel mit in die Schule. Die Lehrerin hat einen Längsschnitt
und einen Quer- schnitt von der Zwiebel an die Tafel gemalt und eine Lupe
hingestellt. Die eine Hälfte der Klasse soll die Zwiebel längs
durchschneiden, die andere Hälfte quer. Lilly versteckt die Zwiebel unter
dem Tisch. „Wo
ist Deine Zwiebel?", fragt die Lehrerin. Lilly
sagt schnell: „Meine Zwiebel ist zu Hause. Meine Oma hat gesagt, wenn
ich das Innere einer Zwiebel kennen lernen will, dann muss ich sie
einpflanzen, und wenn ich Glück habe, kommt der blaue Papagei
heraus". Einige
Mitschülerinnen lachen. Die Freundin sagt: „Lilly hat ihre Zwiebel
unter dem Tisch versteckt. Sie will sie nicht durchschneiden".
Die
Lehrerin zeigt Verständnis: „Lillys Oma hat recht. Auch unter der Lupe
können wir das Innere einer Zwiebel nicht wirklich sehen". Lilly
darf ihre Zwiebel einpflanzen und auf das Fensterbrett stellen. Aus der
Zwiebel kommen Blätter heraus. Aus den Blättern ein Stiel. Am Stiel hängen
grüne Knospen. Eines
Tages laufen ihr die Mitschülerinnen entgegen: „Der blaue Papagei ist
da!" Auf
dem Fensterbrett steht eine blaue Hyazinthe. Der ganze Klassenraum duftet.
Die Lehrerin sagt: „Dies ist in Wahrheit das Innere einer Zwiebel. Mit
unseren Augen können wir immer nur die äußere Form wahrnehmen. Aber das
Innere, das was sich im Innern bewegt, die Kraft, die jede Form verändert,
können wir nur über die Zeit wahrnehmen - was war, was ist und was
wird." Diese
kleine Geschichte zeigt mir etwas über das Wesen von Wundern: Hätte die
kleine Lilly ihre Blumenzwiebel nicht vor dem Zerschneiden geschützt, die
Kinder hätten den Blauen Papagei nie zu Gesicht bekommen.
Ähnlich
erklärt es der kleine Prinz in der bekannten Erzählung von Antoine
de Saint - Exupéry: „Das Wesentliche ist für das Auge
unsichtbar, man sieht nur mit dem Herzen gut.“ Ein
Herz mit dem Blick für das Wesentliche wünscht Ihnen Ihr Pfarrer Wolfgang Rapp Weingarten im Blick,
23.4.2010
******** *******
|
|||||
|
Wer
wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? Am
Ostermorgen sind drei Frauen unterwegs, sehr früh, als die Sonne aufging.
Mit ihren Gedanken hängen sie an dem furchtbaren Geschehen der letzten
Tage. Jesus ist tot. Und mit ihm starb an Karfreitag ihre Hoffnung, ihr
Traum vom Reich Gottes. Warum ist alles so gekommen? Wo war Gott? Weingarten im Blick,
1.4.2010
******** *******
|
|||||
|
Wohin wollen Sie eigentlich?
Doch
so geht es leider nicht. Wir müssen selbst Antwort finden auf diese
Fragen, die sich manchmal in den Vordergrund drängen, meistens dann, wenn
man eigentlich gerade gar keine Zeit für sie hat. Was mache ich da
eigentlich, wo führt mich das alles hin? Und wohin will ich eigentlich?
Wo ist mein Ziel? Und welchen Weg will ich einschlagen? Wohin
wollen Sie eigentlich? Jesus wurde einmal etwas ganz Ähnliches gefragt:
„Welches ist das wichtigste Gebot?“ Die Frage hätte auch lauten können:
Was ist das Wichtigste im Leben? Er antwortete: „Das Wichtigste ist,
Gott zu lieben, aber genau so wichtig ist es, seine Mitmenschen zu
lieben.“ Eine ziemlich clevere und umfassende Antwort. Aber
wie hilft uns das weiter? Ich denke, es kann eine gute Richtschnur
sein. In der konkreten Situation ist es dann immer noch schwer genug, den
richtigen Weg einzuschlagen und die richtige Entscheidung zu treffen. Denn
meistens gibt es ja nicht den guten und den bösen Weg, sondern die vielen
Wege dazwischen, die die Entscheidung schwer machen. Wohin
wollen Sie eigentlich? Ich wünsche Ihnen den Mut und die Zeit, sich
solchen Fragen zu stellen und ich wünsche Ihnen die richtigen Gesprächspartner
dazu. Pfarrer
Horst Gamerdinger
******** *******
|
|||||
|
Sieben Wochen OHNE Pfarrer Wolfgang Rapp ******** *******
|
|||||
|
Jahreslosung 2010
Hinter
der Tür zum neuen Jahr Was ist das neue Jahr für Sie? Ein offenes Tor, hinter dem allerhand Überraschungen warten, spannende Entwicklungen, auch ungeahnte Chancen und Herausforderungen? Oder tut sich Ihnen ein düsterer Horizont auf, voller Unsicherheiten und Befürchtungen? Menschen sind da ja ganz verschieden und haben unterschiedliche Methoden, mit all dem umzugehen, was so auf einen zukommen kann im Leben. Wie gut tut es, wenn einem jemand den Arm um die Schulter legt und sagt: „Hab keine Angst, ich begleite dich, vertrau` mir nur“. So könnte man das biblische Motto nachformulieren, das in der evangelischen Kirche für das Jahr 2010 als Jahreslosung ausgewählt wurde. „Euer
Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich.“ Jesus hat es gesagt, zum Abschied und als Vermächtnis an seine Jünger. Wie ein freundschaftlicher beschützender Arm kann so ein Wort sein als Begleiter auf dem Weg durchs Jahr. Denn es gibt ja wirklich genug, was einen erschrecken kann. Mag der Verstand sich noch besänftigen lassen, das Herz spürt es. Ob es die Klimaerwärmung oder der Krieg in Afghanistan ist, ob es die Sorge um die Zukunft der Kinder oder das Bangen um das Leben der krebskranken Freundin ist – jeder von uns kennt solche Sorgen zur Genüge. Damit unser Herz nicht zutiefst erschreckt wird, gibt es Sätze wie die Jahreslosung. Ein Satz, der Mut macht für das ganze Jahr. Zugegeben - bestimmt nicht nach dem ersten Lesen. Aber vielleicht, wenn er immer mal wieder zu mir reden kann. So wie ein guter Freund, der mich aufmuntert, wenn es nötig ist und mich an die Geschichten erinnert, die gut ausgehen. So einen guten Freund oder eine gute Freundin wünsche ich Ihnen. Und dass der Satz von Jesus den Weg in Ihr Herz finden möge und dort Mut macht für jeden Tag des Jahres. Pfarrer
Horst Gamerdinger ******** *******
|
|||||
|
Weihnachten 2009 Siehe,
ich
verkündige euch große Freude, Aus dem Weihnachtsevangelium nach Lukas, Kapitel 2
In
wenigen Tagen ist Weihnachten. Und zu Weihnachten gehören die vertrauten
Worte von der Geburt Jesu in Bethlehems Stall. Alle Jahre wieder, von
Kindheit an hören wir das Weihnachtsevangelium. Jedes Jahr dieselben
Worte und doch jedes Jahr neu. Neu,
weil sich Zeiten und Lebensumstände ändern. Neu, weil wir selbst jedes
Jahr anders gestimmt sind. Vielleicht haben sich Dinge zum Guten gewendet?
Vielleicht hat sich in diesem Jahr sogar ein Traum erfüllt? Vielleicht
mussten wir von einem Menschen Abschied nehmen? Vielleicht uns neu
orientieren und folgenreiche Entscheidungen treffen? Unsere Welt ändert
sich und wir mit ihr. Die Weihnachtsbotschaft bleibt. Jedes Jahr dieselben
Worte – aber jedes Jahr kann uns Weihnachten neu berühren. Erzählt wird die Geschichte von einer Geburt. Sie geht uns zu Herzen und hat zu allen Zeiten die Phantasie der Menschen angeregt, weil sie so menschlich von diesem göttlichen Geschehen spricht: Euch ist heute der Heiland geboren ... Die
Weihnachtsgeschichte erzählt uns von der die Zeiten wendenden Geburt des
Sohnes Gottes. Die Engel verkündigen sein Geheimnis. Große Freude aller
Welt. Gott kommt uns nahe. Er will nicht ohne uns Menschen sein. Seine
Liebe hält es nicht im Himmel. Mit der Geburt Jesu in Bethlehems Stall,
setzt er sich vielmehr der oft harten und bitteren Realität dieser Welt
aus, uns zum Heil, uns zum Trost, uns zur Hoffnung. Warum
Gott diesen Weg geht, darüber haben Jahrhunderte nachgedacht. Auch wir können
diesem Geheimnis nachsinnen, ein Leben lang. Dabei kommen wir mit unserem
Denken immer wieder an Grenzen , nicht aber mit unserem Lob. In der
Weihnachtsgeschichte wird erzählt, wie die Hirten sich eilend aufmachten,
um zu sehen, was da geschehen war – und als sie das Kind mit Maria und
Josef sahen, priesen und lobten sie Gott. Tun
wir es ihnen gleich. Machen wir uns auf, jedes Jahr neu: Mit unseren Ängsten
und Hoffnungen, in kindlichem Vertrauen, als Skeptiker und Realisten und
doch immer wieder Glaubende, als Menschen mit ihrer Sehnsucht nach Leben
und Heil. Wir müssen an Weihnachten nicht auf heile Welt machen. Die
Weihnachtsgeschichte tut es jedenfalls nicht. Weihnachten ist kein Traum
von Stunden, sondern eine Kraftquelle für das ganze Leben. Deshalb
– Frohe Weihnachten! Pfarrer
E. Schulz
|
|||||
|
******** *******
|
|||||
|
Der
kommende Gott
Pfarrer
W. Rapp |